Reise, Text, Thailand

Abschluss

Reise-Daten

  • 5 verschiedene Flüge
  • 2267 Fotos

Was wir in Thailand vermisst haben

  • Luftfeuchtigkeit unter 20%
  • Anfangs: »normales« Essen, weil der Körper etwas gebraucht hat, sich auf die neuen Zutaten einzustellen

Was wir jetzt Zuhause vermissen

  • Ganz klar: das Lächeln und die unkomplizierte, offene Einstellung, welche die Thailänder uns Touristen entgegengebracht haben
  • Temperatur über 30 Grad
  • Inzwischen: das Thailändische Essen und dass erst einmal alle Gerichte auf den Tisch gestellt werden und sich dann jeder überall bedienen darf
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to be continued

Vielen Dank für eure tollen Rückmeldungen!

Wir haben noch die Texte und Bilder der letzten Tage in Vorbereitung, sind aber wegen dem fehlenden Internet und vor allem wegen Zeitmangel noch nicht dazu gekommen, sie zu veröffentlichen. Also, schaut bitte in den nächsten Tagen noch einmal hier vorbei!

Bis dann!

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Neuer Tag

Frühstück: Reissuppe mit Fisch und Schrimps und ein süßes Weißbrot mit einem Dip aus Kokusmilch und Papaja.

Heute wollen wir Orte erkunden, die nicht so leicht mit öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxi zu erreichen sind.

Ein Bus, dessen Getriebe hörbar seine besten Jahre bereits hinter sich hat, brachte uns zur Bangkok University in Rangsit, wo wir eine ausgedehnte Campus-Besichtigung machten. Die Größe war beeindruckend. Wir wären aber gerne auch mit einigen Studenten in Kontakt gekommen. Aber die Zeit drängt heute etwas.

Deshalb ging es mit dem Bus weiter. Wir bestiegen alle ein zufällig vorbeikommendes Tuk Tuk um die letzten 500 Meter zum Artist House zurückzulegen. Das befindet sich in einem alten Haus an einem Kanal, das man über eine Holz-Galerie über dem Wasser erreichte. Uns erwartete eine traditionelle Puppenvorführung, die unterhaltsam und lustig war. Jede Puppe wurde von drei Akteure in schwarzen Gewändern und schwarzer Gesichtsmaske bewegt.

Jeder Mensch muss dann und wann auch was Essen. Nur nicht die Thailänder. Sie Schlemmern lieber – das haben wir jetzt schon mehrmals miterleben dürfen. Unser nächster Stopp war dementsprechend ein wunderschöner Markt am Fluß: Wat Don Wai. Dieser befindet sich eine dreiviertel Stunde westlich von Bangkok auf dem flachen Land, das merkt man auch an den Menschen und dem angebotenen Früchten, Gemüse und Fischen. Natürlich haben auch wir einiges dort gekauft – Chili, Chili, Chili. Also getrockneten Chili, frische Chilischoten und Chili-Pesto. Manche Verkäufer gaben uns noch den Tipp »very spicy«! mit auf dem Weg. Außerdem landeten im Einkaufskorb noch karamellisierte und in Sesam eingelegte Erd- und Cashewnüsse. Wir hätten hier stundenlang die Stände entlangschländern können!

Kurzfristig hat unsere nette thailändische Reisebegleitung Mallika dort angerufen und ein besonderes Mittagessen für uns organisiert. Uns erwartete neben dem Markt am Fluss ein breites Boot mit niedriger Überdachung und einem langen Tisch in der Mitte. Während wir an Tempeln, Anglerhütten und chillenden Schülern vorbeifuhren, wurde uns wieder ein reiches Mahl serviert. Zum
Reis gab es Ente, Fisch, Schrimps, verschiednes Gemüse – gedünstet Lotusstangen – Pilze, Salate und anderes, was wir nicht identifizieren können. Das war deshalb so kurzfristig möglich, weil die Zutaten ja schnell am Markt besorgt werden konnten.

Auf dem Rückweg nach Bangkok war es auf den Straßen eigentümlich ruhig. Normalerweise sollte wegen dem Berufsverkehr jetzt alles zu sein. Statt dessen fuhren in einigen sonst belebten Seitenstraßen gar keine Autos. Vermutlich waren diese gesperrt. Was ist los? In Thailand gibt es im wesentlichem zwei große politische Lager: die Königstreuen und die Anhänger des Ministerpräsidenten, die »Roten«. Soviel wir mitbekommen haben hat der Ministerpräsident eine Königsbeleidigung begannen, was hier gar nicht gerne gesehen wird und daher hoch bestraft wird. Nun möchte der Ministerpräsident ein Gesetz verabschieden, das ihn in dieser Sache Straffreiheit gewährt.

Gerade fängt es wieder zu Regnen an. Vielleicht beruhigt das die Gemüter etwas?

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1. Tag der Studienreise

Heute morgen fuhren wir über eine sehr lange kurvenreiche Straße den Berg hinauf zum Tempel Wat Phra That Do Suthep. Gegen diesen Berg ist unser Giesinger Berg nur eine leichte Bodenunebenheit. Als wir endlich oben angekommen sind, ging es noch einmal über eine hohe Treppe (200 Stufen) zur buddhistischen Tempelanlage hinauf. Dieser Weg ist ein Sinnbild für die buddhistische Lehre, wonach man das Augenmerk auf den (langen) Weg richten soll, nicht gleich auf’s Ziel. Jeder konnte für sich alleine die Tempel besichtigen.

Danach fuhren wir weiter in die Galerie von Wattana Wattanapun. Der Künstler beschäftigt sich unter anderem mit den Auswirkungen von staatlichen Umsiedlungsprogramme und mit traditioneller Thailändischer Kunst. Es waren einige schöne Bilder dabei, beispielsweise eine Serie, in dem traditionelle Stoffmuster mit beinahe kalligrafisch anmutenden breiten Strichen verbunden waren.

Weiter ging es in das Textilmuseum der Nationalbank. Hier gab es nochmals eine Einführung zur Herstellung und Bedeutung der thailändischer Stoffmuster.

Obwohl (oder weil?) es sich hierbei um eine Staatliche Einrichtung handelt, griff man bei der Wahl der Schriften für die Ausstellung auf die eher langweiligen Comic Sans, Verdana und Eurostyle zurück.

Dann ging es in das Containermuseum 31st Century Museum of Contemporary Spirit, das halb im Dschungel lag. In den Container wurde uns ein paar Werke gezeigt. Außerdem
durften wir das Atelier betreten. Diese ungewöhnliche Haus hat der Künstler selber gebaut, mit Löcher im Boden und der Decke. Durch diese Löcher wächst ein Baum, der vor dem Haus schon da war. Es war heute sehr schwül und es gab sehr viele Mücken. Wir sprühten uns alle immer sehr fleißig ein.

Bevor wir zurück in unser Hotel gingen, haben wir noch einmal einen Abstecher zum Tempelkomplex Wat Umong gemacht.

In Thailand ist es üblich, die Schuhe auszuziehen, wenn man einen Raum betritt. Egal, ob in der Galerie, dem Museum oder den Tempel. So oft wie heute haben wir unserer Schuhe noch nie an- und ausgezogen.

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Reisetag & Chiang Mai

20130731-195736.jpgHeute war Reisetag, deswegen gibt es wenig zu berichten. Nach dem Frühstücken flogen wir nah nach Chiang Mai.

Nun sind wir also mit unserer Reisegruppe zusammen (insgesamt 18 Leute), mit der wir die nächsten neun Tage verbringen werden. Es sind lauter nette und interessante Leute. Nach einem kurzen Treffen in der Hotellobby gingen wir zuerst in eine Bar zum Wein- bzw. Biertrinken. Dort gab es eine kurze Einweisung zu unserer Reise. Ab sofort gibt es jeden Tag viele Programmpunkte, der Bildungsurlaub beginnt! (Von Entspannung ist nun keine Rede mehr.)

Danach fahren wir zum ersten Mal mit dem Tuk Tuk zum Abendessen. Wegen 99% Regenwahrscheinlichkeit nahmen wir einen Regenschirm mit. Es fiel aber kein einziger Tropfen. Hoffentlich bleibt das auch in den nächsten Tagen so!

Das thailändische Lokal ist etwas außerhalb der Stadt und ein Geheimtipp. Dort können wir viele typisch thailändische Speisen probieren. Zurück im Hotel müssen wir nun langsam schlafen. Morgen früh um 7 Uhr geht es wieder weiter. Gute Nacht!

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Khai Islands

Das darf doch nicht wahr sein! Wir sind ja noch kaum angekommen und schon ist das wieder unser letzter Tag (in Phuket).

Wir sind heute schon wieder sehr früh aufgestanden, um 6:15 Uhr – also in aller Früh um 1 Uhr MEZ – aber an die Zeitumstellung haben wir uns inzwischen recht gut gewöhnt. Und zwar haben wir gehört, ein Phuket-Urlaub sei nicht komplett, wenn man sich nicht an den scharfen Korallen die Beine aufgeschnitten hat. Wir müssen also noch dringend bei einer Inselrundfahrt teilnehmen. Und eigentlich wollten wir auch mal ein paar thailändische Inseln mit den weißen Stränden und türkisblauen Wasser sehen.

Nach dem hektischen Frühstück (nur 15 Minuten Zeit bei einem umfangreichen Frühstücksbüffet ist doch etwas knapp :-) ) wurden wir mit einem Bus voller netter Japaner vor dem Hotel abgeholt. Gemeinsam ging es an einen Pier in Phuket und von dort auf ein Speedboot.

Nachdem wir mit Schwimmflossen und -Schnorchel ausgestattet wurden und außerdem gewarnt wurden, bitte nicht auf einen Seeigel zu treten, ging’s dann endlich los. Vorbei an den vielen Fischerkuttern fuhren wir nach Khai Nai Island zum Schnorcheln.

Auch heute haben wir von der Regenzeit nicht viel mitbekommen: Es war ein bisschen bewölkt aber meistens sonnig. Allerdings war der Wind recht stark, so dass es auch Wellen gegeben hat. Es war gar nicht so einfach, mit den Schwimmflossen und bei diesen Wellen im flachen Wasser voranzukommen. Ein paar Meter weiter vom Strand weg konnten wir uns dann aber ins Wasser plumpsen lassen und mit den Schwimmen beginnen. Und es hat sich rentiert: Wir sahen viele schöne bunte Fische.

imageWeiter ging es über Khai Nui Island, mit noch mehr bunten Fischen (und den ersten Seeigeln), nach Khai Nok Island, für deren Erkundung wir nochmals eine Stunde Zeit hatten. Wir leisteten uns zwei Liegestühle mit Schirm für umgerechnet 3,50 Euro.

In einem Punkt haben wir versagt: An den scharfen Korallen haben wir uns beide nur geringfügig geschnitten. Vielleicht holen wir das ja ein anderes mal nach.

Unser Bootsfahrer hatte es am Schluss wohl etwas eilig und fuhr sehr schnell nach Phuket zurück. Weil wir ganz vorne im Bug saßen ist das Speedboot ganz schön auf den Wellen rumgetanzt. (Alleine damit könnte man auf der Wiesn vermutlich viel Geld verdienen.)

Apropos tanzen. Nachdem wir abends in einem winzigen einheimischen Restaurant gegessen hatten – wir mussten zirka 15 Minuten auf unseren Platz auf einer Bank neben Thais und Japaner warten – ging es ab zur Partymeile von Patong. Ganz so, wie es sich für einen letzten Abend eben gehört. Wir haben verschiedene Bars und verschiedene einheimische Biere probiert, Mädchen (bekleidet!) beim Tanzen zugeschaut und bei Livemusik den Abend ausklingen lassen.

Morgen ist wieder Reisetag. Es geht von Phuket nach Chiang Mai. Damit ist zwar unser Strandurlaub leider zu Ende, der eigentliche Urlaub, also die Studienreise (mit der Typographischen Gesellschaft), beginnt aber erst jetzt! Wir sind gespannt, was uns noch alles erwartet!

PS: Vielen Dank für das positive Feedback zu diesem Blog, über das wir uns sehr freuen!

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Erholung und Kultur

Wir sind heute morgen um 9:30 Uhr aufgestanden. Nach mitteleuropäischer Zeit ist das ja noch 4:30 Uhr in der Nacht. Logisch, dass wir den Jetlag schon noch etwas gespürt haben. Die Devise lautet also erstmal faulenzen, danach gutgehen lassen und schließlich an den Pool legen.

Die Sonne geht hier sehr schnell unter. Nicht nur, dass sie zwei Stunden früher dran ist, als zu Hause (nämlich bereits um 18:48 Uhr), sie plumpst auch senkrecht und ungebremst ins Meer. Dementsprechend kurz ist die Dämmerung und schnell ist’s dunkel.

Den Sonnenuntergang über Patong Beach haben wir auf der Dachterrasse vom Hotel bei einem romantischen thailändischen Abendessen beobachtet.

Nach dem Abendessen haben wir uns spontan entschieden, noch etwas Thai-Kultur auf uns wirken zu lassen und so haben wir uns ins Stadion zum Thai-Kickboxen fahren lassen. Am Eingang gab es für Michi ein T-Shirt der Thai-Box-Schule als Geschenk. Ingrid bekam es ein gelbes Cap mit der sinngemäßen Aufschrift »Glück und Gesundheit für den König«. Uns wurde ein VIP-Platz in der zweiten Reihe zugewiesen. Zuerst kämpften kleine Jungs, dann Frauen, zuletzt die ganz großen Thai-Boxer. Ein bisschen brutal war das Schlagen ja schon. Dennoch haben die Zuschauer die Kämpfer sogar noch angefeuert. Blöderweise war der Hauptkampf schon in der ersten Runde durch KO zu Ende.

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