Feuerwerk in London
… mit Herzchen- und Smiley-Feuerwerkskörper (ab Minute 6:04 und 8:34)
Mitten in der Natur
Schweden wird auch das Land der 1000 Seen genannt. Unser Campingplatz befindet sich am Ende mehrerer zusammenhängender Seen. Eine Bootsfahrt ist für uns deshalb ein Muss.
Bei der Ankunft meinte der Chef des Campingplatzes, dass wir uns einfach eines der Boote ausleihen können. Paddel und Rettungswesten sind in der Hütte daneben.
Wir liehen uns ein Kanu und paddelten trotz kühler Temperatur (ca. 12 Grad) und Wind los. Die Wellen waren schon etwas höher, was die Fahrt zu einem etwas wackeligen Erlebnis machte. Wir paddelten einfach am Ufer entlang, denn da war der Wind nicht ganz so stark. Trotzdem mussten wir uns konzentrieren, das Kanu stabil zu halten. Außerdem wollten wir ja auch von der tollen Natur was sehen (wir sahen z.B. einen Biberbau).
Man befindet sich mitten in der Natur umgeben von viel Wasser und Wälder. Ich weiß gar nicht, wie lange wir unterwegs waren. Die Bootstour war ein besonderes Erlebnis.
Dampf in allen Straßen
Nachdem wir Stockholm mit dem Auto verlassen haben überrascht uns plötzlich ein ziemlich starker Regenschauer. Obwohl man in Schweden auf der Landstraße nur 70 km/h fahren darf, müssen wir wegen des Regens nochmals die Geschwindigkeit reduzieren. Man sieht kaum mehr was.
Und dann, plötzlich, ist der Regen so schnell wieder weg, wie er gekommen war. Das Wetter schlägt eben schnell um in Schweden. Es dauert nicht lange, da wurden wir mit einen blauen Himmel und Regenbogen für die Strapazen zuvor entschädigt. Jetzt wird es wieder richtig warm. Die Sonne brennt auf den nassen Asphalt und verdampft das Wasser. Mit dem Auto gleiten wir von Nebelschwade zu Nebelschwade und verwirbeln diese. Traumhaft!
Nach ein paar Minuten sind die Straßen wieder trocken. Schade eigentlich. Und dann fängt es auch noch an zu tröpfeln. Das Wetter schlägt eben schnell um in Schweden.
Last meat bevore take-off
Auf geht’s nach Stockholm. Weil der Flug sich verspätet, genehmigen wir uns jetzt noch die vielleicht letzte Fisch-lose Mahlzeit vor Stockholm.
Letzter Abend in Thailand
Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben, fuhren wir in einer Tuk Tuk Kolonie in eine Bar etwas trinken. Mir kam es so vor, als kämen wir gerade von einer Hochzeitsmesse und fahren alle gemeinsam zum Feiern, es fehlte nur das Hupen.
Später gingen wir in die Bar nebenan, um Party zu feiern. Die Stimmung war super.
Als krönenden Abschluss schauten wir nach der Party noch bei einem Blumenmarkt vorbei, die nachts erst ab 23 Uhr öffnen. Die Blumen waren alle sehr frisch und sehr schön bunt.
Abschluss
Reise-Daten
- 5 verschiedene Flüge
- 2267 Fotos
Was wir in Thailand vermisst haben
- Luftfeuchtigkeit unter 20%
- Anfangs: »normales« Essen, weil der Körper etwas gebraucht hat, sich auf die neuen Zutaten einzustellen
Was wir jetzt Zuhause vermissen
- Ganz klar: das Lächeln und die unkomplizierte, offene Einstellung, welche die Thailänder uns Touristen entgegengebracht haben
- Temperatur über 30 Grad
- Inzwischen: das Thailändische Essen und dass erst einmal alle Gerichte auf den Tisch gestellt werden und sich dann jeder überall bedienen darf
Auf einen thailändischen Roller (Scooter) passen bis zu vier Leute, was wohl weniger an den Roller sondern ehr an der thailändischen Mentalität liegt. Mir ist aufgefallen, dass viele Handschuhe tragen, aber selten einen Helm.
Einige Rollerfahrer tragen orange Warnwesten. Das sind Taxis, die einem gegen geringe Gebühr aufspringen lassen und mitnehmen. Natürlich ebenfalls ohne Helm. Macht aber Spaß!
Rollerfahrer
buddhistische Mönche
Mönche in Thailand dürfen nicht berührt werden. Auch fotografieren ist verboten.
Für Mönche sind in Taxi-Booten und in der Metro bzw. in der Sky Train eigene Plätze reserviert.
Unterhält man sich mit einem Mönch, muss darauf geachtet werden, dass man stets tiefer sitzt als dieser und dass die eigenen Füße nicht zu ihm hinzeigen.
Diese Regeln werden in Thailand (zumindest von Nicht-Touristen) streng eingehalten. Wir haben im TV eine Talk-Show gesehen, in der der Moderator deswegen fast am Boden sitzen musste.
Regenzeit
Vor unserer Reise dachten wir uns, Regenzeit bedeutet ständig mieses Wetter. Dass das so nicht stimmt, hat uns Vorort doch sehr gefreut.
In Thailand gibt es drei Jahreszeiten »kühl« (ca. November–März), »heiß« (ca. April–August) und »Regenzeit« (ca. Juli–November). Kühl bedeutet in Thailand, Temperaturen selten unter 25 Grad. In der heißen Zeit kann es schon mal 35 bis 40 Grad werden.
Als wir dort waren war es heiß in Thailand! Schwül-heiß mit Luftfeuchtigkeit um die 80% bis 100%.
Während wir in Phuket waren regnete es gar nicht, unseren ersten tropischen Regenschauer erlebten wir in China Mai. Dann regnet es zwar nur maximal eine Stunde, das Wasser kann dann aber schon mal 30 cm in den Straßen stehen. Immerhin kann man den Regenschirm dann Zuhause lassen, der hilft hier dann auch nicht mehr. Den Rest des Tages ist es meist heiter.
Der größte Vorteil der Regenzeit ist, dass dieser Begriff vielleicht einige Touristen abschreckt. Vor allem in Bangkok sind zwar immer noch sehr viele Menschen unterwegs, aber man merkt doch, dass Nebensaison ist. Alles ist weniger überlaufen und preiswerter als sonst. Ihren Höhepunkt erreicht die Regenzeit meist erst im September. So gesehen fand diese Reise für uns zu genau richtigem Zeitpunkt statt.




