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Letzter Abend in Thailand

Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben, fuhren wir in einer Tuk Tuk Kolonie in eine Bar etwas trinken. Mir kam es so vor, als kämen wir gerade von einer Hochzeitsmesse und fahren alle gemeinsam zum Feiern, es fehlte nur das Hupen.
Später gingen wir in die Bar nebenan, um Party zu feiern. Die Stimmung war super.
Als krönenden Abschluss schauten wir nach der Party noch bei einem Blumenmarkt vorbei, die nachts erst ab 23 Uhr öffnen. Die Blumen waren alle sehr frisch und sehr schön bunt.

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Abschluss

Reise-Daten

  • 5 verschiedene Flüge
  • 2267 Fotos

Was wir in Thailand vermisst haben

  • Luftfeuchtigkeit unter 20%
  • Anfangs: »normales« Essen, weil der Körper etwas gebraucht hat, sich auf die neuen Zutaten einzustellen

Was wir jetzt Zuhause vermissen

  • Ganz klar: das Lächeln und die unkomplizierte, offene Einstellung, welche die Thailänder uns Touristen entgegengebracht haben
  • Temperatur über 30 Grad
  • Inzwischen: das Thailändische Essen und dass erst einmal alle Gerichte auf den Tisch gestellt werden und sich dann jeder überall bedienen darf
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Auf einen thailändischen Roller (Scooter) passen bis zu vier Leute, was wohl weniger an den Roller sondern ehr an der thailändischen Mentalität liegt. Mir ist aufgefallen, dass viele Handschuhe tragen, aber selten einen Helm.

Einige Rollerfahrer tragen orange Warnwesten. Das sind Taxis, die einem gegen geringe Gebühr aufspringen lassen und mitnehmen. Natürlich ebenfalls ohne Helm. Macht aber Spaß!

Rollerfahrer

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buddhistische Mönche

Mönche in Thailand dürfen nicht berührt werden. Auch fotografieren ist verboten.
Für Mönche sind in Taxi-Booten und in der Metro bzw. in der Sky Train eigene Plätze reserviert.

Unterhält man sich mit einem Mönch, muss darauf geachtet werden, dass man stets tiefer sitzt als dieser und dass die eigenen Füße nicht zu ihm hinzeigen.

Diese Regeln werden in Thailand (zumindest von Nicht-Touristen) streng eingehalten. Wir haben im TV eine Talk-Show gesehen, in der der Moderator deswegen fast am Boden sitzen musste.

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Regenzeit

Vor unserer Reise dachten wir uns, Regenzeit bedeutet ständig mieses Wetter. Dass das so nicht stimmt, hat uns Vorort doch sehr gefreut.

In Thailand gibt es drei Jahreszeiten »kühl« (ca. November–März), »heiß« (ca. April–August) und »Regenzeit« (ca. Juli–November). Kühl bedeutet in Thailand, Temperaturen selten unter 25 Grad. In der heißen Zeit kann es schon mal 35 bis 40 Grad werden.

20130805-204335.jpgAls wir dort waren war es heiß in Thailand! Schwül-heiß mit Luftfeuchtigkeit um die 80% bis 100%.

Während wir in Phuket waren regnete es gar nicht, unseren ersten tropischen Regenschauer erlebten wir in China Mai. Dann regnet es zwar nur maximal eine Stunde, das Wasser kann dann aber schon mal 30 cm in den Straßen stehen. Immerhin kann man den Regenschirm dann Zuhause lassen, der hilft hier dann auch nicht mehr. Den Rest des Tages ist es meist heiter.

Der größte Vorteil der Regenzeit ist, dass dieser Begriff vielleicht einige Touristen abschreckt. Vor allem in Bangkok sind zwar immer noch sehr viele Menschen unterwegs, aber man merkt doch, dass Nebensaison ist. Alles ist weniger überlaufen und preiswerter als sonst. Ihren Höhepunkt erreicht die Regenzeit meist erst im September. So gesehen fand diese Reise für uns zu genau richtigem Zeitpunkt statt.

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Taxifahrer in Bangkok

Einmal wollten wir mit dem Taxi zum Jim-Thompson-House fahren, wurden aber zu einem Jim-Thompson-Store gefahren, der knapp 2 km vom Ziel entfernt war. Der Fahrer wollte uns par­tout nicht zum gewünschten Ort weiter fahren. Es war ihm gerade zu viel Verkehr auf der Straße. Wir mussten also aussteigen und ein neues Taxi nehmen.

Taxis haben in Thailand viel interessantere Farben als in Deutschland: Statt »Hellelfenbein« sind sie hier in Pink, GelbGrün, Rot, Hellblau, Orange oder ganz anderen Farben lackiert.

Nimmt man in Bangkok ein Taxi sollte man immer vor dem Einsteigen darauf bestehen, dass das Taxameter eingeschaltet wird. Wir haben öfters erlebt, dass der Taxifahrer einen Pauschalpreis verhandeln wollte, der in der Regel immer das drei- bis vierfache des Taxameterpreises ausmachte – man braucht ja schließlich noch Verhandlungsspielraum.

Außerdem sollte man sich das Ziel mehrmals bestätigen lassen. Thailänder sind höflich und sagen zu allem erst einmal »ja« – was nicht bedeutet, dass sie tatsächlich verstanden haben, wo es hingehen soll.

Nicht alle können englisch sprechen oder lesen. Um diese Barriere zu umgehen sind wir nach ein paar Versuchen dazu übergegangen, uns das Ziel vom Hotel auf einen Zettel in thailändischer Schrift aufschreiben zu lassen. Kann der Taxifahrer das Ziel dann lesen, muss er es nicht unbedingt auch kennen. Deshalb also lieber mehrmals bestätigen lassen.

Aber auch dann kann es passieren, dass der Taxifahrer (evtl. auch nach Rücksprache mit seiner Zentrale) einfach weiter fährt. In diesem Fall hat er von seinem Chef die Anweisung erhalten, staugefährdete Bereiche zu meiden. Es ist wohl zu unrentabel zwar für die Hinfahrt bezahlt zu werden, dann aber selber unbezahlt im Stau zu stecken.

Aber auch mit eingeschaltetem Taxameter kann man noch einiges erleben. Ob es wirklich notwendig ist, den Stau gar so weiträumig zu umfahren? Wenn man die gebührenpflichtige Autobahn benutzt, versteht es sich von selber, dass diese Gebühren zusätzlich vom Gast bezahlt werden.

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to be continued

Vielen Dank für eure tollen Rückmeldungen!

Wir haben noch die Texte und Bilder der letzten Tage in Vorbereitung, sind aber wegen dem fehlenden Internet und vor allem wegen Zeitmangel noch nicht dazu gekommen, sie zu veröffentlichen. Also, schaut bitte in den nächsten Tagen noch einmal hier vorbei!

Bis dann!

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Neuer Tag

Frühstück: Reissuppe mit Fisch und Schrimps und ein süßes Weißbrot mit einem Dip aus Kokusmilch und Papaja.

Heute wollen wir Orte erkunden, die nicht so leicht mit öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxi zu erreichen sind.

Ein Bus, dessen Getriebe hörbar seine besten Jahre bereits hinter sich hat, brachte uns zur Bangkok University in Rangsit, wo wir eine ausgedehnte Campus-Besichtigung machten. Die Größe war beeindruckend. Wir wären aber gerne auch mit einigen Studenten in Kontakt gekommen. Aber die Zeit drängt heute etwas.

Deshalb ging es mit dem Bus weiter. Wir bestiegen alle ein zufällig vorbeikommendes Tuk Tuk um die letzten 500 Meter zum Artist House zurückzulegen. Das befindet sich in einem alten Haus an einem Kanal, das man über eine Holz-Galerie über dem Wasser erreichte. Uns erwartete eine traditionelle Puppenvorführung, die unterhaltsam und lustig war. Jede Puppe wurde von drei Akteure in schwarzen Gewändern und schwarzer Gesichtsmaske bewegt.

Jeder Mensch muss dann und wann auch was Essen. Nur nicht die Thailänder. Sie Schlemmern lieber – das haben wir jetzt schon mehrmals miterleben dürfen. Unser nächster Stopp war dementsprechend ein wunderschöner Markt am Fluß: Wat Don Wai. Dieser befindet sich eine dreiviertel Stunde westlich von Bangkok auf dem flachen Land, das merkt man auch an den Menschen und dem angebotenen Früchten, Gemüse und Fischen. Natürlich haben auch wir einiges dort gekauft – Chili, Chili, Chili. Also getrockneten Chili, frische Chilischoten und Chili-Pesto. Manche Verkäufer gaben uns noch den Tipp »very spicy«! mit auf dem Weg. Außerdem landeten im Einkaufskorb noch karamellisierte und in Sesam eingelegte Erd- und Cashewnüsse. Wir hätten hier stundenlang die Stände entlangschländern können!

Kurzfristig hat unsere nette thailändische Reisebegleitung Mallika dort angerufen und ein besonderes Mittagessen für uns organisiert. Uns erwartete neben dem Markt am Fluss ein breites Boot mit niedriger Überdachung und einem langen Tisch in der Mitte. Während wir an Tempeln, Anglerhütten und chillenden Schülern vorbeifuhren, wurde uns wieder ein reiches Mahl serviert. Zum
Reis gab es Ente, Fisch, Schrimps, verschiednes Gemüse – gedünstet Lotusstangen – Pilze, Salate und anderes, was wir nicht identifizieren können. Das war deshalb so kurzfristig möglich, weil die Zutaten ja schnell am Markt besorgt werden konnten.

Auf dem Rückweg nach Bangkok war es auf den Straßen eigentümlich ruhig. Normalerweise sollte wegen dem Berufsverkehr jetzt alles zu sein. Statt dessen fuhren in einigen sonst belebten Seitenstraßen gar keine Autos. Vermutlich waren diese gesperrt. Was ist los? In Thailand gibt es im wesentlichem zwei große politische Lager: die Königstreuen und die Anhänger des Ministerpräsidenten, die »Roten«. Soviel wir mitbekommen haben hat der Ministerpräsident eine Königsbeleidigung begannen, was hier gar nicht gerne gesehen wird und daher hoch bestraft wird. Nun möchte der Ministerpräsident ein Gesetz verabschieden, das ihn in dieser Sache Straffreiheit gewährt.

Gerade fängt es wieder zu Regnen an. Vielleicht beruhigt das die Gemüter etwas?

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Manche mögen’s heiß

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Links vor Rechts

In Thailand gilt Linksverkehr. Man gewöhnt sich schnell daran, dass sich das Lenkrad im Auto auf der rechten Seite befindet. Auch, dass der Fahrer links statt rechts fährt wundert einem bald nicht mehr, da das hier ja alle so machen.

Schwieriger ist es beim Rechtsabbiegen. Ich denke immer: Jetzt fährt er auf die Gegenspur. An eines kann ich mich aber nach über eineinhalb Wochen einfach nicht gewöhnen: Beim Überqueren einer Straße schaue ich immer zuerst nach links … und wundere mich, wenn ich manchmal nur Autos von hinten sehe.

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Blick über den Wolken

Gerade sind wir von der Cocktailbar zurückgekehrt. Der Ausblick über die Stadt vom 54. Stockwerk des Hotels »Banyan Tree« mit Wetterleuchten war atemberaubend. In die ursprünglich geplante »Moonbar« im 61. Stockwerk konnten wir nicht gehen, da sie wegen dem windigen Wetter gesperrt war.

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Huhn, Ei und Cocktail

Was zuerst da war, die Henne oder das Ei, wissen die Thais ganz genau. Unser lateinisches Alphabet beginnt mit einem Alpha (abgeleitet vom phönizischen Zeichen für »Stier«), das thailändische »Alphabet« mit einem Huhn. Das Ei ist an zweiter Stelle.

Heute ging es noch vor dem Frühstück in den Buchladen สวนเงินมีมา (Suan Nguen Mee Ma) wo es eine Einführung in die thailändische Sprache gab. Es gibt sehr viele Buchstaben die sich wie k, g oder th anhören. Verschiedene kleine Akzente bestimmen den Stimmverlauf der Aussprache. Deshalb muss diese Schrift etwas größer geschrieben werden als unsere. Aufgrund der kaum vorhandenen Ober- bzw. Unterlängen muss auch der Zeilenabstand etwas größer sein. Da die einzelnen Wörter kürzer sind als bei uns, braucht man für die thailändische Schrift dennoch nicht mehr Platz.

Hühnchen stand auch bei unserem nächsten Termin im Mittelpunkt. Im »Blue Elephant«, einer Cooking School & Restaurant, bekamen wir vom thailändischen »Schubeck« eine Einführung ins thailändische Kochen. Uns wurde zuerst gezeigt, wie man »Koong Hom Phaa« (in Blätterteig eingewickelte und parnierte Garnele) zubereitet. Danach durften wir das Gericht selber nachkochen. Das selbe noch einmal mit »Tom Kha Kai Sui Mapraow Orn« (Suppe mit Hühnchen und Kokosnussmilch). Im Anschluss gab es ein 7-gängiges Menü, bei dem wir auch unsere eigene Kreationen essen durften. Es hat sehr thailändisch geschmeckt und war sehr abwechslungsreich. Dass wir danach so satt waren, liegt vielleicht auch daran, weil das »Blue Elephant« zu den ersten kulinarischen Adressen Bangkok zählt.

Nach so viel Essen war dringend Bewegung angesagt. Geplant war eine Architekturtour. Man wollte uns historische und moderne Gebäude zeigen. Im Wesentlichen war es eine Kanalfahrt durch ein paar Vororte von Bangkok. Aber das war auch sehr interessant, weil wir so auch Bangkok außerhalb der Innenstadt kennengelernt haben. Danach ging es zu Fuß weiter, durch ein Uni-Campus und ein Studentenviertel, wo eine angenehme Atmosphäre herrscht.

Jetzt sitzen wir gerade im Hotel und bereiten uns auf einen Cocktailabend in der »Moon Bar« im 61. Stockwerk des Hotels »Banyan Tree« vor.

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