Schweden 2014

Mitten in der Natur

Schweden wird auch das Land der 1000 Seen genannt. Unser Campingplatz befindet sich am Ende mehrerer zusammenhängender Seen. Eine Bootsfahrt ist für uns deshalb ein Muss.

Bei der Ankunft meinte der Chef des Campingplatzes, dass wir uns einfach eines der Boote ausleihen können. Paddel und Rettungswesten sind in der Hütte daneben.

Wir liehen uns ein Kanu und paddelten trotz kühler Temperatur (ca. 12 Grad) und Wind los. Die Wellen waren schon etwas höher, was die Fahrt zu einem etwas wackeligen Erlebnis machte. Wir paddelten einfach am Ufer entlang, denn da war der Wind nicht ganz so stark. Trotzdem mussten wir uns konzentrieren, das Kanu stabil zu halten. Außerdem wollten wir ja auch von der tollen Natur was sehen (wir sahen z.B. einen Biberbau).

Man befindet sich mitten in der Natur umgeben von viel Wasser und Wälder. Ich weiß gar nicht, wie lange wir unterwegs waren. Die Bootstour war ein besonderes Erlebnis.

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Allgemein

Letzter Abend in Thailand

Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben, fuhren wir in einer Tuk Tuk Kolonie in eine Bar etwas trinken. Mir kam es so vor, als kämen wir gerade von einer Hochzeitsmesse und fahren alle gemeinsam zum Feiern, es fehlte nur das Hupen.
Später gingen wir in die Bar nebenan, um Party zu feiern. Die Stimmung war super.
Als krönenden Abschluss schauten wir nach der Party noch bei einem Blumenmarkt vorbei, die nachts erst ab 23 Uhr öffnen. Die Blumen waren alle sehr frisch und sehr schön bunt.

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buddhistische Mönche

Mönche in Thailand dürfen nicht berührt werden. Auch fotografieren ist verboten.
Für Mönche sind in Taxi-Booten und in der Metro bzw. in der Sky Train eigene Plätze reserviert.

Unterhält man sich mit einem Mönch, muss darauf geachtet werden, dass man stets tiefer sitzt als dieser und dass die eigenen Füße nicht zu ihm hinzeigen.

Diese Regeln werden in Thailand (zumindest von Nicht-Touristen) streng eingehalten. Wir haben im TV eine Talk-Show gesehen, in der der Moderator deswegen fast am Boden sitzen musste.

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Manche mögen’s heiß

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Blick über den Wolken

Gerade sind wir von der Cocktailbar zurückgekehrt. Der Ausblick über die Stadt vom 54. Stockwerk des Hotels »Banyan Tree« mit Wetterleuchten war atemberaubend. In die ursprünglich geplante »Moonbar« im 61. Stockwerk konnten wir nicht gehen, da sie wegen dem windigen Wetter gesperrt war.

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Huhn, Ei und Cocktail

Was zuerst da war, die Henne oder das Ei, wissen die Thais ganz genau. Unser lateinisches Alphabet beginnt mit einem Alpha (abgeleitet vom phönizischen Zeichen für »Stier«), das thailändische »Alphabet« mit einem Huhn. Das Ei ist an zweiter Stelle.

Heute ging es noch vor dem Frühstück in den Buchladen สวนเงินมีมา (Suan Nguen Mee Ma) wo es eine Einführung in die thailändische Sprache gab. Es gibt sehr viele Buchstaben die sich wie k, g oder th anhören. Verschiedene kleine Akzente bestimmen den Stimmverlauf der Aussprache. Deshalb muss diese Schrift etwas größer geschrieben werden als unsere. Aufgrund der kaum vorhandenen Ober- bzw. Unterlängen muss auch der Zeilenabstand etwas größer sein. Da die einzelnen Wörter kürzer sind als bei uns, braucht man für die thailändische Schrift dennoch nicht mehr Platz.

Hühnchen stand auch bei unserem nächsten Termin im Mittelpunkt. Im »Blue Elephant«, einer Cooking School & Restaurant, bekamen wir vom thailändischen »Schubeck« eine Einführung ins thailändische Kochen. Uns wurde zuerst gezeigt, wie man »Koong Hom Phaa« (in Blätterteig eingewickelte und parnierte Garnele) zubereitet. Danach durften wir das Gericht selber nachkochen. Das selbe noch einmal mit »Tom Kha Kai Sui Mapraow Orn« (Suppe mit Hühnchen und Kokosnussmilch). Im Anschluss gab es ein 7-gängiges Menü, bei dem wir auch unsere eigene Kreationen essen durften. Es hat sehr thailändisch geschmeckt und war sehr abwechslungsreich. Dass wir danach so satt waren, liegt vielleicht auch daran, weil das »Blue Elephant« zu den ersten kulinarischen Adressen Bangkok zählt.

Nach so viel Essen war dringend Bewegung angesagt. Geplant war eine Architekturtour. Man wollte uns historische und moderne Gebäude zeigen. Im Wesentlichen war es eine Kanalfahrt durch ein paar Vororte von Bangkok. Aber das war auch sehr interessant, weil wir so auch Bangkok außerhalb der Innenstadt kennengelernt haben. Danach ging es zu Fuß weiter, durch ein Uni-Campus und ein Studentenviertel, wo eine angenehme Atmosphäre herrscht.

Jetzt sitzen wir gerade im Hotel und bereiten uns auf einen Cocktailabend in der »Moon Bar« im 61. Stockwerk des Hotels »Banyan Tree« vor.

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Goethe und Shirts

Heute ging es ins Goethe-Institut. Im offenem Innenhof war eine Ausstellung über den Granshan-Wettbewerb. Hier werden jährlich die besten nicht-lateinische Schriften ausgezeichnet – u.a. armenisch, griechisch und kyrillisch.

Der nächste Programmpunkt war wieder in einem Einkaufszentrum (Central World). Wir wollten wieder mit dem Taxi fahren, was sich als gar nicht so einfach heraus stellte. Da gerade Rush-hour war, hatten nur wenige Lust, uns dorthin zu befördern um dann, nachdem wir ausgestiegen sind, im Stau zu stehen. Irgendwann konnten wir aber dann doch welche überreden.
(Das hat jetzt schon mehrmals dazu geführt, dass wir mittags sehr lange brauchen, bis wir mit dem Taxi beim nächsten Programmpunkt ankommen. Wo es geht fahren wir deshalb mit dem Boot, der Metro, der Sky-Train oder gehen zu Fuß.)

Auf dem Weg dorthin kamen wir wieder in einen Platzregen. Zum Glück waren wir alle im Taxi als es losging. Am Ziel angekommen, schüttete es immer noch in Strömen und es wollte keiner so recht aussteigen. Blasius, ein Teilnehmer aus unserer Gruppe, fasste sich ein Herz und sprang als erstes raus … und versank sofort (immerhin Wadentief) in den Fluten am Straßenrand. Beinahe wären ihm die Badeschlappen weggespült worden. Wir schauten uns dieses Drama an und entschieden uns dann, den Taxifahrer zu bestechen, damit er uns nicht in den Weltuntergang raus schickt. Er fuhr uns dann zum Hoteleingang auf der Rückseite des Einkaufszentrums. Von dort konnten wir durch die Tiefgarage trockenen Fußes ins Einkaufszentrum gehen.

Dort empfing uns ein junger Unternehmer, der gerade eine T-Shirt-Fabrik von seinem Vater übernimmt. Dabei versucht er über neue T-Shirt-Designs neue Käuferschichten zu erschließen. In seinem Laden »Designiti« verkauft er diese direkt an den Endkunden. Er setzt hauptsächlich auf Nord-Thailändische Designer, weil hier seiner Meinung nach das Potenzial größer ist. Er zeigte uns eine Auswahl aktueller T-Shirt-Designs. Es waren sehr schöne Sachen mit gute Ideen dabei, viele mit thailändischen Motiven aber relativ »westlichem« Design.

Außerdem besuchten wir noch die Buchhandlung »Mahuna«. Deren Besitzerin Kiaos ist die Tochter eines bekannten thailändischen Dichters, der auch regelmäßig im TV auftritt und dessen Bücher hier verkauft werden. Außerdem war hier auf den ca. 30 qm das Organisationsbüro der Gransham-Konferenz mit bis zu fünf Mitarbeitern. Das ist etwas, was wir in Thailand gelernt haben: Hier wird nicht lange abgewägt, sondern einfach mal gemacht.

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Sonntag ist Shoppingtag

Anders als in Deutschland kann man in Thailänd auch am Sonntag einkaufen. Für uns war heute Shoppingday angesagt.

Zuerst fuhren wir zu einem sehr großen Markt mit 5.000 Stände, zum »Chatuchak weekend market« (the world’s largest weekend markets). Auch hier wieder: So. Viele. Menschen!
Auf dem Markt kann man stundenlang unterwegs sein. Ich habe endlich einen Sonnenhut gefunden. Michi hat ihn für mich von 190 Bath auf 170 Baht herunter gehandelt (Umrechnungskurs: 40 Baht sind etwa 1 Euro), also um ca. 25 Cent billiger. Bei diesen Preisen hat man aber beinahe ein schlechtes Gewissen, wenn man am Preis noch rumverhandelt.

Außerdem wollten wir Gewürze kaufen. An einem Stand hat ins der Verkäufer verschiedene probieren lassen, u.a. gelben, roten und grünen Curry. Gut, das wir kurz vorher Wasser gekauft haben. Das Zeug ist schon etwas scharf. Wir entschieden uns dann für 200g grünen Curry, die uns der Verkäufer so aber nicht geben wollte. Er fragte uns immer, für wieviele Leute wir kochen wollen. 100g reichen für ca. vier Personen. Jetzt haben wir also grünen Curry für acht Personen.

20130806-091443.jpgDann ging es weiter zum MBK und Siam Paragon. Das sind mehrere sehr große Einkaufszentren. Dort gibt es neben den unzähligen Einkaufsläden auch ein Aquarium und ein Madame Toussad.

Nach dem Shoppen besuchten wir das »Thailand Creative & Design Center« (TCDC), sozusagen die asiatische tgm – nur mit viel mehr Mitgliedern (Umrechnungskurs: 40 TCDC-Mitglieder sind etwa 1 TGM-Mitglied). Diese Vereinigung ist ebenfalls in einem Shoppingcenter untergebracht. In der Designausstellung »What is design?« wurden auf einer Zeittafel die wichtigsten Meilensteine des Designs nach Jahre und Länder aufgelistet. Ein paar Designstücke, sortiert nach Länder, waren auch als Objekte ausgestellt. Für Deutschland stand ein Plattenspieler von Dieter Rams (Braun) und der Stahlrohr-Stuhl von Marcel Breuer (Bauhaus). Nebenan wurden in einer weiteren Ausstellung aktuelle Designstücke aus Thailand gezeigt, die sich unter anderem kreativ mit den Überschwemmungen der letzten Jahre auseinander setzen. Michi besuchte noch kurz die riesige Design- und Kunst-Bibliothek des TCDC.

Zum Abendessen gingen zu einem Straßen-Restaurand »Pad Thai« in der Nähe des Golden Mount (Tempel, der ehemals die höchste Erhebung Bangkok war). Das Essen wurde im Freien in einem großen Wok gekocht. Es gab leckere Glasnudeln mit Gemüse und Ei.

Man schaffte es dort, obwohl bereits alle Plätze besetzt waren, innerhalb von nicht einmal 10 Minuten für uns 15 Leute einen zusammenhängenden Tisch zu organisieren! Nachdem serviert wurde, waren auf unserem Tisch über 20 Teller verteilt. Die Bedienung hat sich da wohl etwas verrechnet. Macht aber nichts. Schließlich war das Essen lecker, wir hatten großen Hunger und beim Bezahlen hat einfach jeder ein paar Scheine in einen Korb gelegt.

Zum Ausklang des Tages gingen wir dann noch zum Obst- und Gemüsemarkt »Bobae«. Das ist bei unserem Hotel gleich um die Ecke. Der Markt hat offiziell bis 4 Uhr morgens geöffnet, aber eigentlich ist hier immer was los, da viele Verkäufer in ihrem Stand auch Wohnen. Das merkten wir auch daran, dass einige Verkäufer Fernseher schauten, schliefen, oder Gemüse bzw. Fleisch für morgen vorbereiteten. Aus unserer Gruppe wollte jemand Mangos kaufen. Er musste sich erst durch ein paar Stände durchfragen, bevor er jemanden gefunden hat, der Lust hatte, mit ihm jetzt Geschäfte zu machen.

Heute sind wir sehr viel gelaufen, laut meinem Schrittzahler waren wir fast 15 km unterwegs.

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Ruhetag (ungewollt)

Heute stand u.a. ein Besuch in einer Papiermühle außerhalb von Chiang Mai an, zu diesem wir unfreiwillig verzichtet haben. Michi fühlte sich nicht ganz wohl (Schwindel und Bauchweh) und wir gingen stattdessen lieber zum Arzt. Es stellte sich heraus, dass ihm das thailändische Wetter (sehr hohe Luftfeuchtigkeit und sehr warm) und auch das Essen Probleme bereitete. Er hat eine Medizin verschrieben bekommen. Tabletten und Behandlungs-Servicegebühr kostete umgerechnet 2,50 Euro.

Nach dem Arztbesuch hat Michi heute geschlafen. Auch ich habe den Tag ruhig verbracht.

Abends gönnten wir noch eine Thai-Massage. Mir reichten 10 Minuten, Michi hat sich eine einstündige Massage geben lassen.

Heute erlebten wir zum ersten Mal ein Gewitter mit einem heftigen Platzregen. Bisher haben wir von der Regenzeit (Monsumregen) zum Glück noch nicht viel mitbekommen. Aber jetzt war es so heftig, dass wir auf dem Weg vom Tuk Tuk zum Hotel (weniger als 100 Meter) komplett durchnässt wurden. Bei diesem Regen hilft nur: unterstellen und abwarten.

In Chang Mai sind wir schon oft mit den Tuk Tuk gefahren. Es macht Spaß, mit den kleinen roten Autos rumzufahren. Auch ist es hier üblich, in einen bereits besetzten Tuk Tuk einzusteigen, wenn unser Ziel auch auf deren Fahrstrecke liegt.

Morgen früh geht es mit dem Flugzeug weiter nach Bangkok.

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Hot, hot, hot

Es ist schon sehr heiß (12 Uhr: 33,7 Grad). Es wird Zeit, dass wir langsam von hier weg kommen. Unser Flieger geht planmäßig um 21:50 Uhr. Wir landen morgen Abend um 16:30 Uhr in Phuket (MEZ 11:30 Uhr).

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