Feuerwerk in London
… mit Herzchen- und Smiley-Feuerwerkskörper (ab Minute 6:04 und 8:34)
Archiv des Autors: Michi
Dampf in allen Straßen
Nachdem wir Stockholm mit dem Auto verlassen haben überrascht uns plötzlich ein ziemlich starker Regenschauer. Obwohl man in Schweden auf der Landstraße nur 70 km/h fahren darf, müssen wir wegen des Regens nochmals die Geschwindigkeit reduzieren. Man sieht kaum mehr was.
Und dann, plötzlich, ist der Regen so schnell wieder weg, wie er gekommen war. Das Wetter schlägt eben schnell um in Schweden. Es dauert nicht lange, da wurden wir mit einen blauen Himmel und Regenbogen für die Strapazen zuvor entschädigt. Jetzt wird es wieder richtig warm. Die Sonne brennt auf den nassen Asphalt und verdampft das Wasser. Mit dem Auto gleiten wir von Nebelschwade zu Nebelschwade und verwirbeln diese. Traumhaft!
Nach ein paar Minuten sind die Straßen wieder trocken. Schade eigentlich. Und dann fängt es auch noch an zu tröpfeln. Das Wetter schlägt eben schnell um in Schweden.
Last meat bevore take-off
Auf geht’s nach Stockholm. Weil der Flug sich verspätet, genehmigen wir uns jetzt noch die vielleicht letzte Fisch-lose Mahlzeit vor Stockholm.
Auf einen thailändischen Roller (Scooter) passen bis zu vier Leute, was wohl weniger an den Roller sondern ehr an der thailändischen Mentalität liegt. Mir ist aufgefallen, dass viele Handschuhe tragen, aber selten einen Helm.
Einige Rollerfahrer tragen orange Warnwesten. Das sind Taxis, die einem gegen geringe Gebühr aufspringen lassen und mitnehmen. Natürlich ebenfalls ohne Helm. Macht aber Spaß!
Rollerfahrer
Regenzeit
Vor unserer Reise dachten wir uns, Regenzeit bedeutet ständig mieses Wetter. Dass das so nicht stimmt, hat uns Vorort doch sehr gefreut.
In Thailand gibt es drei Jahreszeiten »kühl« (ca. November–März), »heiß« (ca. April–August) und »Regenzeit« (ca. Juli–November). Kühl bedeutet in Thailand, Temperaturen selten unter 25 Grad. In der heißen Zeit kann es schon mal 35 bis 40 Grad werden.
Als wir dort waren war es heiß in Thailand! Schwül-heiß mit Luftfeuchtigkeit um die 80% bis 100%.
Während wir in Phuket waren regnete es gar nicht, unseren ersten tropischen Regenschauer erlebten wir in China Mai. Dann regnet es zwar nur maximal eine Stunde, das Wasser kann dann aber schon mal 30 cm in den Straßen stehen. Immerhin kann man den Regenschirm dann Zuhause lassen, der hilft hier dann auch nicht mehr. Den Rest des Tages ist es meist heiter.
Der größte Vorteil der Regenzeit ist, dass dieser Begriff vielleicht einige Touristen abschreckt. Vor allem in Bangkok sind zwar immer noch sehr viele Menschen unterwegs, aber man merkt doch, dass Nebensaison ist. Alles ist weniger überlaufen und preiswerter als sonst. Ihren Höhepunkt erreicht die Regenzeit meist erst im September. So gesehen fand diese Reise für uns zu genau richtigem Zeitpunkt statt.
Taxifahrer in Bangkok
Einmal wollten wir mit dem Taxi zum Jim-Thompson-House fahren, wurden aber zu einem Jim-Thompson-Store gefahren, der knapp 2 km vom Ziel entfernt war. Der Fahrer wollte uns partout nicht zum gewünschten Ort weiter fahren. Es war ihm gerade zu viel Verkehr auf der Straße. Wir mussten also aussteigen und ein neues Taxi nehmen.
Taxis haben in Thailand viel interessantere Farben als in Deutschland: Statt »Hellelfenbein« sind sie hier in Pink, Gelb–Grün, Rot, Hellblau, Orange oder ganz anderen Farben lackiert.
Nimmt man in Bangkok ein Taxi sollte man immer vor dem Einsteigen darauf bestehen, dass das Taxameter eingeschaltet wird. Wir haben öfters erlebt, dass der Taxifahrer einen Pauschalpreis verhandeln wollte, der in der Regel immer das drei- bis vierfache des Taxameterpreises ausmachte – man braucht ja schließlich noch Verhandlungsspielraum.
Außerdem sollte man sich das Ziel mehrmals bestätigen lassen. Thailänder sind höflich und sagen zu allem erst einmal »ja« – was nicht bedeutet, dass sie tatsächlich verstanden haben, wo es hingehen soll.
Nicht alle können englisch sprechen oder lesen. Um diese Barriere zu umgehen sind wir nach ein paar Versuchen dazu übergegangen, uns das Ziel vom Hotel auf einen Zettel in thailändischer Schrift aufschreiben zu lassen. Kann der Taxifahrer das Ziel dann lesen, muss er es nicht unbedingt auch kennen. Deshalb also lieber mehrmals bestätigen lassen.
Aber auch dann kann es passieren, dass der Taxifahrer (evtl. auch nach Rücksprache mit seiner Zentrale) einfach weiter fährt. In diesem Fall hat er von seinem Chef die Anweisung erhalten, staugefährdete Bereiche zu meiden. Es ist wohl zu unrentabel zwar für die Hinfahrt bezahlt zu werden, dann aber selber unbezahlt im Stau zu stecken.
Aber auch mit eingeschaltetem Taxameter kann man noch einiges erleben. Ob es wirklich notwendig ist, den Stau gar so weiträumig zu umfahren? Wenn man die gebührenpflichtige Autobahn benutzt, versteht es sich von selber, dass diese Gebühren zusätzlich vom Gast bezahlt werden.
Links vor Rechts
In Thailand gilt Linksverkehr. Man gewöhnt sich schnell daran, dass sich das Lenkrad im Auto auf der rechten Seite befindet. Auch, dass der Fahrer links statt rechts fährt wundert einem bald nicht mehr, da das hier ja alle so machen.
Schwieriger ist es beim Rechtsabbiegen. Ich denke immer: Jetzt fährt er auf die Gegenspur. An eines kann ich mich aber nach über eineinhalb Wochen einfach nicht gewöhnen: Beim Überqueren einer Straße schaue ich immer zuerst nach links … und wundere mich, wenn ich manchmal nur Autos von hinten sehe.


